Deutsch-Amerikanische Freundschaft
Es gibt Dinge, auf die man einfach nicht verzichten kann, besonders um Weihnachten rum. Und ist es da nicht besonders begruessenswert, wenn eines dieser Dinge als Deutsch-Amerikanische Freundschaft tituliert werden kann. Nun, eine ganz besondere Freundschaft haben diese beiden hier entwickelt - sie heissen "Gluehfix" und "Sutter Home Cabernet Sauvignon" (Kalifornischer Rotwein, 2002). An kuehlen (man kann sie halt doch nicht frostig nennen zur Zeit) Winterabenden wird also der "gute" Sutter warmgemacht, ein Beutel Gluehfix reingetan und binnen fuenf Minuten riecht's wie aufm Stuttgarter Weihnachtsmarkt. Wenn das nicht heimische Gefuehle erweckt?!? *grins* Darf ich also vorstellen? Gluehwein auf amerikanisch!!!

Um dem ganzen noch einen kleinen, lehrreichen Touch zu geben, hier was zur Geschichte des Gluehweins, welche bis in die Zeit des römischen Reiches zurückgeht. Im 2000 Jahre alten Rezeptbuch des Apicius ist das erste Rezept für den "erlesenen Würzwein", latainisch conditum paradoxum, zu finden. Marcus Gavius Apicius war ein berühmter römischer Feinschmecker und der bekannteste Kochbuchautor der Antike. Das von ihm stammende Rezept, setzt sich wie folgt zusammen: auf 5 Liter Wein, kommt 1 Liter Honig, dazu 30 Sternanis, drei Stangen Zimt, Lorbeerblätter, Nelken, Koriander und Thymian. Um den Wein haltbarer zu machen, haben die Römer in ihrer Zeit Zucker hinzugefügt, da es erst 1500 n.Chr. möglich war, den Wein mit Schwefel zu versetzten. Vorher nahm man eben Zucker oder Honig, was natürlich noch besser schmeckt. Natürlich war Würzwein in dieser Zeit ein extravagantes Getränk für reiche Personen, wie Fürsten oder Könige, da Gewürze damals ein Vermögen wert waren. Der Otto-Normal-Bauer war schon froh, wenn er Pfefferminze verwenden konnte.

Um dem ganzen noch einen kleinen, lehrreichen Touch zu geben, hier was zur Geschichte des Gluehweins, welche bis in die Zeit des römischen Reiches zurückgeht. Im 2000 Jahre alten Rezeptbuch des Apicius ist das erste Rezept für den "erlesenen Würzwein", latainisch conditum paradoxum, zu finden. Marcus Gavius Apicius war ein berühmter römischer Feinschmecker und der bekannteste Kochbuchautor der Antike. Das von ihm stammende Rezept, setzt sich wie folgt zusammen: auf 5 Liter Wein, kommt 1 Liter Honig, dazu 30 Sternanis, drei Stangen Zimt, Lorbeerblätter, Nelken, Koriander und Thymian. Um den Wein haltbarer zu machen, haben die Römer in ihrer Zeit Zucker hinzugefügt, da es erst 1500 n.Chr. möglich war, den Wein mit Schwefel zu versetzten. Vorher nahm man eben Zucker oder Honig, was natürlich noch besser schmeckt. Natürlich war Würzwein in dieser Zeit ein extravagantes Getränk für reiche Personen, wie Fürsten oder Könige, da Gewürze damals ein Vermögen wert waren. Der Otto-Normal-Bauer war schon froh, wenn er Pfefferminze verwenden konnte.
Wildwest_in_Wichita - 24. Dez, 03:13
