5
Jul
2007

Der ganz normale Wahnsinn

Da haetten wir also Independence Day auch wieder um die Ecke gebracht. So ist das mit Feiertagen ... man freut sich, dass man nicht ins Buero traben muss, der Rest ist egal. Und wie jedes Jahr wurde wieder „traditionell“ gefeiert, was bei uns in der Familie bedeutet, dass abends gegrillt und nach’m Essen in der Garageneinfahrt gesessen wird, um den Nachbarn dabei zuzuschauen, wie sie ihr Geld in Form von Boellern und Raketen in die Luft jagen. Kann es etwas schoeneres geben?

Ansonsten hat der ein oder andere aufmerksame Leser bestimmt gehoert, dass in Kansas „Land unter“ ist. Ja, es regnete und regnete und regnete und irgendwann wusste das Wasser nicht mehr, wohin. Coffeyville zum Beispiel hat Hochwasser, was dank der Oelraffenerie ein Drama ist. Oel ueberall!!! Katastrophal!!!

Da kann man fast das persoenliche Elend vergessen, bei welchem es sich in meinem Fall um eine Krone handelt. Nein, ich spiele nicht Prinzessin. Keine Bange!!! Ganz im Gegenteil ... am Dienstag absolvierte ich meinen ersten Zahnarztbesuch seit langem und siehe da, eine Krone ist noetig und ausserdem auch noch eine Fuellung. Hallelujah!!! Das hat man davon, wenn man zu lange ohne Krankenversicherung war und deshalb nicht zum Zahnarzt gegangen ist. Am Montag geht’s also los ... Vorbereitungen muessen getroffen werden. Wie ich Zahnarztbesuche liebe!!!

Aber gut ... zurueck an die Arbeit. Ich werde ja schliesslich nicht fuer’s suesse Leben bezahlt. In diesem Sinne ... Juli ahoi ...

27
Jun
2007

Splish-Splash

So-ho ... man sollte denken, dass endlich Ruhe eingekehrt ist, nachdem ich nun schon wieder ueber drei Wochen aus dem Urlaub zurueck bin. Nicht wirklich, um ehrlich zu sein. Es herrscht immer noch der gleiche Stress. Da wuensche ich mir doch manchmal, dass ich 'ne Million (oder zwei oder drei) im Lotto gewinnen wuerde. Zu dumm, dass ich kein Lotto spiele.

Egal, die kleinen Dinge im Leben halten die gute Laune aufrecht. War ich doch am Montag zusammen mit meinem Goettergatten beim Wateraerobics. Ja, ganz richtig gelesen - wir huepften da mit diversen aelteren Damen und einigen doch latent uebergewichtigen Menschen um die Wette. Haette nie gedacht, dass das so anstrengend ist. Hat aber Spass gemacht und ich habe mir vorgenommen, jetzt mindestens einmal die Woche an diesem Kurs teilzunehmen. Man goennt sich ja sonst nichts, gelle?! Mit dieser wahrscheinlich witzigen Vorstellung lasse ich die werten Leser jetzt allein ... *grins*

13
Jun
2007

Ein Reisebericht

Urlaub ist ja ‘ne feine Sache, aber aus’m Urlaub zurueckkommen sieht da schon wieder ganz anders aus. Wie versprochen kommt hier also der Urlaubsbericht, aber nicht ohne ein bisschen Gejammer vorne weg. Als ich naemlich letzten Montag wieder ins Buero kam, warteten 189 Emails auf mich und ich brauchte bis Donnerstag, um wieder halbwegs Luftholen zu koennen und meinen Berg an Arbeit abgearbeitet zu haben. Elendig!!! Aber egal ... hier nun Details zu unserer Reise:

25. Mai – wir verliessen die Stadt irgendwann nach vier. Gepackt war ja schon alles, man musste sich nur noch sortieren, dann ging’s ab in den Truck und gen Sueden. Nach nicht mal zwei Stunden kamen wir am Kaw Lake in Oklahoma (oestlich von Ponca City) an, wo wir fuer eine Nacht unser Lager schlugen. Das war auch sehr huebsch dort – ist schon ein bisschen huegliger und gruener und die Seen drumherum sind auch adrett.

26. Mai – Kaw Lake war wie gesagt nur ein Zwischenlager. Am Samstag ging’s gen Osten und Arkansas. Wir machten Halt in Tulsa/Oklahoma, um Cousin Chris und seine Frau Abby zu besuchen. Von dort aus ging’s dann weiter nach Wiederkehr Village/Arkansas. Wir kamen irgendwann um halb sieben an. Bis der Camper angeschlossen, ausgefahren und wohnlich gemacht war, war es schon halb acht. Dann ging’s rueber ins Restaurant, was sich fuer schweizer und deutsche Kueche ruehmt. Nun ja, ich war latent enttaeuscht. Das Essen riss mich nicht unbedingt vom Hocker, der Wein war jedoch ganz gut. Den Abend haben wir dann vorm Camper sitzend und Spiele spielend beendet.

27. Mai – hatte ich eigentlich schon die Wetterlage erwaehnt? Also am Sonntag kam sie so richtig zum tragen, denn es regnete immer mal wieder, vor allem dann, wenn man aus’m Auto aussteigen wollte. Wir liessen uns aber den Spass nicht verderben. Sind an dem Sonntag einfach durch die Landschaft gefahren, haben Seen beguckt und ueberhaupt. Sehr huebsch, sehr huebsch. Um vier mussten wir zurueck sein, um um halb fuenf die Weintour mitmachen zu koennen. Wiederkehr ist naemlich ein kleines Weindorf. Wir bildeten uns ein, dass die uns ueber den Weinberg fuehren und uns zeigen, wo der Wein hergestellt wird. Denkste, Puppe! Alles, was wir sahen, war der Weinkeller. Die Tour dauerte auch keine 10 Minuten. Da mussten wir aus Frust gleich erst mal einen ganzen Karton (12 Flaschen) Wein einkaufen, nachdem alles verkostet wurde.

28. Mai – am Memorial Day Montag wurden in Wiederkehr Village die Zelte abgebrochen und es ging gen Norden nach Eureka Springs/Arkansas. Dort wurde auf dem Wanderlust Camp Ground aufgebaut, bevor es zu einer kleinen Tour durch Eureka Springs ging. Leider regnete es wieder und zu allem Ueberfluss hatte das bayrische Lokal, wo meine Schwiegereltern so gerne essen wollten, geschlossen. Wir entschieden uns also, stattdessen bei Luigi’s zu essen. Dummer Fehler, wirklich dumm! Das Essen war nicht sehr erhebend und auch sonst war’s kein wirkliches Erlebnis. Da war wirklich abends im Camper Eiscreme faellig – mit Keksen, versteht sich!

29. Mai – mittlerweile war’s also schon Dienstag und wir hatten einen Plan, was wir alles in Eureka Springs sehen wollten. Die Innenstadt, das Cresent Hotel, Pivot Rock, Thorncrown Chapel ... so wurden also alle Sehenswuerdigkeiten ueber den Tag hinweg abgearbeitet. Wir waren am spaeten Nachmittag sogar noch in einer Hoehle – man goennt sich ja sonst nichts.

30. Mai – Beaver Lake stand auf dem Plan. Der wahrscheinlich klarste See, den ich hier bis jetzt gesehen hab. Leider regnete es mal wieder. Was soll man machen? Ausserdem besuchten wir War Eagle Mill – eine alte Wassermuehle, die huebsch zum angucken ist. Irgendwie liessen wir uns an diesem Mittwoch einfach mal richtig Zeit. War ja schliesslich Urlaub. Das bayrische Lokal war auch wieder offen, also wurde da zuenftig gegessen – ich hatte Gullasch mit einem Knoedel ... SEHR lecker!!!

31. Mai – die Reise sollte uns auf unsere letzte Etappe nach Branson/Missouri fuehren. Nicht mal 1 ½ Stunden dauerte die Fahrt dorthin. Tall Pines Camp Ground war unser Ziel, wo wir einen schoenen Stellplatz mitten im Mischwald hatten. Nachmittags erkundeten wir Branson, welches mir im Vergleich zu Eureka Springs nicht so gefallen hat. Eureka Springs ist einfach huebsch zum Angucken – viktoriansche Haeuser, wunderschoene Gaerten, Springbrunnen. Branson dagegen besteht nur aus Hotels und Show-Theatern. Nicht wirklich sehenswert.

1. Juni – am letzten Tag unseres Urlaubs wollten wir Silver Dollar City besuchen – ein Vergnuegungspark, der wie ein altes Dorf gestaltet ist. Glueckskinder, die wir sind, trafen wir ein junges Paar mit Kindern, die Freundschaftseintrittskarten hatten, die sie uns schenkten. Somit kamen wir also fuer umsonst in den Park, was mich Sparbroetchen natuerlich tierisch gefreut hat. Der Tag verging auch wie im Fluge ... wir sahen dem Schmied zu und dem Glasblaeser, assen lecker BBQ, fuhren sogar Achterbahn (fuer mich das erste und letzte Mal) und liessen es uns gutgehen. Um sieben machten wir uns endlich wieder auf den Heimweg. Wollten eigentlich gemuetlich draussen vor dem Feuer sitzen, aber es fing – wie immer – an zu regnen. Leider, leider ...

2. June – Tag der Abreise. Mittags hatten wir endlich beisammen und um kurz nach zwoelf ging’s gen Heimat, wo wir um sieben Uhr abends nach Stunden der Fahrerei endlich ankamen. Und Sonnenschein wartete auf uns.

Schee war’s also ... die Zeit verging wie im Fluge und wir haben viel gesehen. Arkansas ist wirklich ein schoener Staat, besonders, wenn man sich Zeit lassen und einfach nur die Natur geniessen will. Nun ist er also wieder vorbei, der Urlaub. Schade, schade.

25
Mai
2007

Ich packe meine Sachen und bin raus ...

So-ho ... in einer Viertelstunde werde ich das Buero verlassen und fuer ueber 'ne Woche nicht mehr an meine Arbeit denken. Ganz richtig - es geht in den Urlaub. Relativ spontan wurde beschlossen, dass sowohl ich, mein Goettergatte, als auch die lieben Schwiegereltern mal raus muessen und Erholung brauchen. Da wurde also mal die Woche um Memorial Day (welcher am Montag ist) ins Auge gefasst zwecks Campingtour. Und aus Traeumen wurden Taten. Heute geht's los ... die Reise wird uns erst nach Oklahoma, dann nach Arkansas und zu guter letzt noch nach Missouri fuehren. Yeah!!! Hoffe doch, dass das Wetter gnaedig ist und wir eine erholsame, spannende Woche vor uns haben. Bericht wird folgen!!! :)

17
Mai
2007

Besuch aus Philadelphia

Heute hatte ich ein deutsches Lunchdate und es waren zur Abwechslung mal nicht die Kollegen aus Deutschland, von denen ich spreche. Nein, Christiane war in Kansas. Christiane, mit der ich vor Jahren (genauer gesagt so ungefaehr fuenf Jahren) zusammen an der FHW in Berlin studiert hab und die jetzt bei Siemens in Philadelphia arbeitet. Ein Kundenbesuch hatte sie nach Kansas gefuehrt und da mussten wir die Gelegenheit beim Schopfe packen und zusammen Mittag essen. Schee war's, mal wieder deutsch zu schnacken. Und zu schnell war sie vorbei, die Mittagspause. Hach.

13
Mai
2007

Muttertag

Ich weiss, ich weiss ... ich habe bis jetzt ja noch keinen wirklichen Grund, Muttertag zu feiern. Also jedenfalls fuer mich selbst. Jedoch dachte sich mein Goettergatte heute Morgen, dass Muttertag trotzalledem ein Grund sei, mir zu verwoehnen. Man stelle sich also vor - er machte mir heute Morgen ein bombastisches Fruehstueck. "French Toast" (wat bei uns wohl arme Ritter sind) mit Erdbeeren und Schlagsahne (na ja, eigentlich keine Schlagsahne, sondern das fettfreie Cool Whip, was ich so liebe). Man sehe selbst ...

French-Toast

10
Mai
2007

Riverfest

Mai ist eigentlich von Natuer her schon ein adretter Monat. Was den Mai aber noch ein bisschen besser macht, ist "Riverfest". Riverfest findet jedes Jahr fuer ueber eine Woche in Downtown Wichita statt ... es ist wie 'ne Art Strassenfest mit Musik und Unterhaltung und Essen. 'ne nette Abwechslung zum Alltag und die Veranstalter geben sich jede Menge Muehe, das Programm so bunt wie moeglich zu gestalten. Letzte Jahr war sogar Nick Lachey, der Ex-Ehemann von Jessica Simpson, hier. Ist das zu glauben. Frage mich daher, wie sie das noch toppen wollen?! *lach*

8
Mai
2007


Baby
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