21
Dez
2006

Ordnung muss sein

Der aufmerksame Leser hat's mit Sicherheit schon gesehen, aber es soll hier auch noch mal aufs genaueste erlaeutert werden: Neuerungen haben ihren Weg zu Wildwest-in-Wichita gefunden und neue Kategorien wurden geschaffen. Da waere zum einen die Kategorie "Gelesenes", in der ich ab und zu mal meinen Senf zu einem gerade gelesenen Buch abgeben werde. Natuerlich werde ich nur ueber die Buecher berichten, die ich auch als lesenswert empfand. Logisch, oder?!? Wie dem auch sei ... dann gaebe es noch die Kategorie "Darf ich vorstellen", unter der ich jetzt ab und zu mal etwas aus meinem Leben vorstellen werde. Als erstes Vorstellungsobjekt musste Kurt herhalten. Mehr verrate ich an dieser Stelle aber nicht. Die Kategorie rechter Hand anklicken und mal reinlesen ...

Paulo Coelho: Der Alchemist

Der Alchimist präsentiert eine schlichte, auf einfachen Wahrheiten beruhende Fabel, gibt ihr aber einen höchst ungewöhnlichen Rahmen. Und obwohl wir hier das Rezept für einen Bestseller wittern mögen -- ein neues ist es sicherlich nicht. Schon die Geschichtenerzähler in den alten Stammeskulturen wußten, daß dies der beste Weg war, ein Publikum erfolgreich zu unterhalten, während man gleichzeitig die eine oder andere Lehre mit einfließen ließ.

Der brasilianische Geschichtenerzähler Paulo Coelho macht uns mit Santiago bekannt, einem andalusischen Hirtenjungen, der eines Nachts von einem fernen Schatz in den ägyptischen Pyramiden träumt. Und so macht sich Santiago auf den Weg: er verläßt Spanien, um buchstäblich seinem Traum zu folgen.

Unterwegs trifft er auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, daß, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und daß das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht, während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben. "Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.

"Sag deinem Herz, daß die Furcht vor dem Leiden schlimmer ist, als das Leiden selbst", antwortet der Alchimist. "Und daß noch nie ein Herz auf der Suche nach seinen Träumen gelitten hat, weil jede Sekunde der Suche eine Sekunde der Begegnung mit Gott und der Ewigkeit ist."

Meine Buerobox

Im Amerikanischen werden die von mir liebevoll Buerobox genannten Teile "Cubicle" genannt. Und dieses mein Reich moechte ich heute gern vorstellen. Ich nenne es liebevoll Kurt, das Cubicle. Kurt ist uebrigens nicht allein ... Harvey, meine Gruenpflanze leistet Kurt Gesellschaft, wenn ich nicht am Platz bin. Harvey ist eigentlich auch ein ganz netter, nur hat er sich leider zum Trinker entwickelt. Und nach einem (durchzechten) Wochenende liegt er dann aufm Trockenen und die Blaetter haengen ganz jaemmerlich. Aber wir wollen an dieser Stelle ja nicht ueber Harvey, sondern ueber Kurt sprechen. Kurt ist eigentlich ganz komfortabel. Er besteht aus einem grosszuegigen Eckschreibtisch, halbhohen Waenden, an die man alles Moegliche (zum Beispiel Fotos und Telefonlisten) pinnen kann, einem Schrankteil mit Klapptuer und zwei Schubladenelementen, die viel Stauraum bieten. Kurt mag auf den ersten Blick klein aussehen, aber mir gibt er ein behagliches Gefuehl von Sicherheit. Alles hat seinen Platz und man findet es mit Sicherheit auch wieder. Wie dem auch sei ... seht selbst. Darf ich vorstellen? Kurt!!!

my-cubicle-at-the-epic-center

Baby
Darf ich vorstellen
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